Kreisverband der Imker des
Landkreises Erlangen - Höchstadt e.V.

 

Der Kreisverband

Bayerischer Imkertag 2015
am 3. und 4. September 2016 in Erlangen,
die Festschrift und nähere information
finden Sie Hier:

Teil 1


Teil 2


Teil 3

“Honig kann man importieren - Blütenbestäubung nicht!”


Mit diesem Slogan will der Deutsche ImkerBund (D.I.B.) auf die enormen ökologischen und ökonomischen Leistungen
der Honigbienen aufmerksam machen. "Mehr als ein Drittel der pflanzlichen Nahrungsmittelproduktion hängt von Insekten ab.
Der ökonomische Nutzen der Honigbiene wird allein in Mitteleuropa auf vier Milliarden Euro jährlich geschätzt, für die USA sogar
auf 15 bis 20 Milliarden. Obstsorten wie Äpfel, Kirschen, Birnen, Pflaumen; Ackerkulturen wie Sonnenblumen, Raps, Rotklee ...
oder Hülsenfrüchte, Gemüse, zum Beispiel Tomaten, Gurken, Kürbisse ... Um all diese Pflanzen kümmert sich in erster Linie der Bestäubungsdienst Honigbiene. Zusätzliches Zuckerl zu dieser Serviceleistung: Rund 25.000 Tonnen Honig allein von heimischen
Völkern pro Jahr. Was auf dem Markt weitere gut 150 Millionen Euro bringt. Kein Wunder also, dass die Honigbiene – nach Rind und
 Schwein – auf Platz drei der bedeutendsten Nutztiere für den Menschen steht." (Quelle: Bayern 2 - Radio Wissen, Erfolgsmodell
der Evolution – Der Bienenstaat) Zwar ist die Honigbiene nicht das einzige Insekt, das in unseren Regionen Bestäubungsleistungen
erbringt; auch solitär lebende Wildbienenarten und etliche andere Insekten erfüllen diese für unsere Pflanzenwelt wichtige
Bestäuberfunktion. Allein die Honigbienen als sozial lebende Insekten mit ihren vielen tausend Individuen in einem Bienenstock sind
darin die effektivsten . Nach dem heutigen Kenntnisstand der wissenschaftlichen Forschung waren sie die ausschlaggebenden
Organismen, die die Evolution der Blütenpflanzen vorangetrieben haben.